Beide Teams warten auf ein Erfolgserlebnis

Jonas Overesch (hinten) kann noch im Angriff von Eintracht Rodde aufgeboten werden.
Jonas Overesch (hinten) kann noch im Angriff von Eintracht Rodde aufgeboten werden.

Stadtderby zwischen Eintracht Rodde und Amisia Rheine

Sowohl die Rodde Eintracht als auch die Amisen warten dringend auf ein Erfolgserlebnis. Die Emsauen-Kicker führen zwar das Verfolgerfeld hinter den vier Top-Teams der Liga an, doch man kann schnell ins Niemandsland der Tabelle abrutschen. Für die Eintrachtler ist jeder gewonnene Punkt von enormer Bedeutung für den Klassenerhalt. Anstoß ist Sonntag um 15 Uhr im Clemens-Holthaus-Stadion.

„Darauf freuen wir uns“

 

„Es ist ein Stadtderby, darauf freuen wir uns. Aber wir erwarten nichts und wären mit einem Punkt hochzufrieden“, sieht Roddes Trainer Meik Edelbusch sein Team in der Außenseiterrolle. Der Aderlass gerade in der Offensive ist zu groß, um vor Optimismus zu sprühen. Jonas Mlynarek fällt mit einem Bänderriss noch Wochen aus, Philipp Heller ist berufsbedingt oft verhindert. Außenstürmer Patrick Heeke hat sich ebenfalls verletzt, und ob es für Sonntag reicht, ist fraglich. Es bleiben also nur Jonas Overesch und Manuel Lübke übrig. „Amisia kann ein hohes Tempo gehen, darauf müssen wir uns einstellen“, betont Edelbusch.

 

Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten am Kanal war ein echtes Spektakel. In der Aufstiegssaison führte die von Ralf Althoff gecoachte Elf zur Halbzeit mit 4:0 – Rodde war hoffnungslos unterlegen. Doch am Ende waren die Amisen froh, dass Niko Winter in der dritten Minute der Nachspielzeit noch zum 6:4-Sieg traf.

 

„Laufbereitschaft voll gefordert“

 

Man darf die Eintrachtler also nie abschreiben, und das bläut Trainer Thorsten Schmidt seiner Elf auch ein: „Die Rodder sind nur schwer zu bespielen. Unsere Laufbereitschaft ist da voll gefordert.“ Besonders im Kurzpassspiel habe seine Elf zuletzt häufig Fehler begangen. Dennoch wollen die Amisen weiter den Weg der kurzen Bälle pflegen, Langholz ist nicht ihr Ding. „Dellen in den Leistungen einer derart jungen Elf sind normal“, sieht Schmidt seine Truppe auf einem guten Weg. Nasarij Hoge und Simon Moß sind im Urlaub, bei Oumar Camara und Iskender Gardaschanli wird sich erst kurzfristig zeigen, ob sie eingesetzt werden können.

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